Osmose-Wasser ist nahezu (ca. 99%) frei von Schadstoffen, Nitrat, Natrium und Mineralien und ist dadurch ideal für die Zubereitung von Babynahrung geeignet. Ein Säugling besitzt einen sehr empfindlichen Organismus, der nicht mit überschüssigen Mineralstoffen, insbesondere Natrium oder kritischen Begleitstoffen belastet werden sollte.

Umkehrosmose-Wasser schmeckt rein wie Berg-Quellwasser und ist sehr bekömmlich. Das gründliche, schonende und völlig chemiefreie Filterverfahren der Umkehrosmose verleiht dem Wasser eine unvergleichbare Reinheit und dadurch auch einen unverwechselbaren weichen und samtigen Charakter. Wer einmal in den Genuss von Umkehrosmose-Wasser gekommen ist, möchte dieses nicht mehr missen.

Reines Wasser ist für Mensch und Tier bekömmlich. Das Wasser, welches wir Trinken, dient dem Körper bei der Nährstoffaufnahme als Transportmittel zu den Zellen hin und es soll die Giftstoffe, die wir täglich zu uns nehmen und die Abfallprodukte, die unser Körper produziert, ausschwemmen. Ist das Wasser schon durch Stoffe beladen, kann es keine oder nur wenige andere Stoffe aufnehmen, um den Austausch in unserem Körper zu erfüllen. Die Mineralien, die unser Körper benötigt, nimmt er in organisch gebundener Form über die Nahrung auf. Nur mineralfreies Wasser ist in der Lage, unseren Körper von überschüssigen und abgelagerten Mineralien zu befreien und erfüllt dadurch eine reinigende Wirkung für den Körper.

Viele Menschen glauben, dass der Mineralgehalt für einen guten Geschmack des Wassers verantwortlich ist. Genau das Gegenteil ist der Fall. Wasser enthält seinen guten Geschmack und seine durststillende Eigenschaften durch die Menge des darin gelösten Sauerstoffes und durch die Reduktion von Mineralien. Der mehrstufige Reinigungsprozess unserer Umkehrosmose-Systeme erfüllt diese Eigenschaften und reduziert die Menge der Mineralsalze um bis zu 100%. Da aber nicht nur Wassermolekül sondern auch Sauerstoff die Umkehrosmose-Membran durchdringen kann, wird das gereinigte Wasser zusätzlich noch mit Sauerstoff angereichert.

Mineralstoffe sind im Wasser in Form von mineralischen Salzen (auch anorganische Mineralien genannt) enthalten. Der menschliche Körper nimmt Mineralien in dieser Form jedoch erst auf, wenn er seinen Bedarf nicht in organischer Form aus Nahrungsmitteln decken kann. Im Gegensatz dazu treten Mineralien in Nahrungsmitteln nicht als mineralische Salze auf, sondern in Verbindung mit Proteinen und natürlichem Zucker. Einige anorganische Mineralien, die im Leitungswasser vorhanden sind, sind für die Gesundheit nicht förderlich. Mit gutem Grund entfernt die Umkehrosmose daher die Mineralien aus dem Wasser.

Die Verunreinigungen und Schadstoffe werden automatisch von der Membranoberfläche gewaschen und in den Abfluss geleitet. Hier liegt das Geheimnis einer hohen Wirksamkeit und Lebensdauer unserer Systeme. Die Membrane arbeitet nicht wie ein gewöhnlicher Filter, der nur Unreinheiten auffängt, in denen dann Bakterien wachsen können, sondern besitzt einen Selbstreinigungsmechanismus, der die abgesonderten Verunreinigungen automatisch entfernt. Hier eine vereinfachte Darstellung zu der Funktionsweise: Leitungswasser, das über die Membrane geleitet wird, wird in zwei Ströme geteilt. Ein Strom durchdringt die Membrane und lässt dabei die Unreinheiten zurück. Der zweite Strom spült diese Unreinheiten von der Membranoberfläche und transportiert diese direkt in den Abfluss. Damit wird verhindert, dass sich Schadstoffe auf der Membrane ablagern. Dadurch bleibt sie sauber, was wiederum eine lange Lebensdauer der Membrane gewährleistet. Herkömmliche Filter, die die Unreinheiten auffangen und speichern verlieren mit jedem Glas Wasser, das durch sie geleitet wird, an Wirksamkeit. Das zweite Glas ist also nicht so sauber wie das erste etc. Filter, deren Aufnahmekapazität erschöpft ist, haben die unangenehme Eigenschaft zu kippen. Das heißt, sie geben die gespeicherten Schadstoffe in einer sehr hohen Konzentration an das gefilterte Wasser zurück.

Die Umkehrosmose ist das ein Verfahren, um ein reines Trinkwasser (bis zu 99% Rückhaltequote) zu erhalten. Die Umkehrosmose entfernt Schadstoffe wie z.B. Schwermetalle, Pestizide, Uran, Nitrat, Nitrit, Fungizide, Herbizide, Medikamentenrückstände, Hormone, Asbestfasern, Rost, Keime, Bakterien, Chlor, Chlorabbauprodukte, Mikroorganismen etc. aus dem Wasser.

Bei der Umkehrosmose wird Rohwasser (Leitungswasser) gegen eine synthetische, semipermeable (halbdurchlässige) Membran gepresst, die nur für Wassermoleküle durchlässig ist. Unerwünschte Stoffe des Rohwassers sind molekular größer und werden zurückgehalten. Auf der anderen Seite der Membran sammelt sich daher nur sauberes, reines Wasser. Die Verunreinigungen werden mit dem nachfließenden Wasser weggespült und in den Abfluss geleitet. Um das Rohwasser durch die Membran zu drücken reicht bereits ein Wasserleitungsdruck von 3 bar aus.

Die Möglichkeit Wasser mit der Umkehrosmose-Technik zu reinigen, erkannte als erster der Wissenschaftler und Forscher Sourirajan an der Universität Kalifornien in den 50er Jahren. Zuerst wurde diese Technik für die Entsalzung von Meerwasser eingesetzt, dort war diese Technologie so erfolgreich und vielversprechend, dass die Regierung der USA ein umfangreiches Forschungsprogramm ins Leben rief, an dem sich zahlreiche bedeutende Firmen und Konzerne beteiligten. In acht Jahren intensiver Forschungsarbeit und mit einer Investitionssumme von über 33 Millionen Dollar entstand so die modernste und höchstentwickelte Wasseraufbereitungstechnik der heutigen Zeit, die u.a. auch in der Raumfahrt, Industrie und Kreuzfahrtschiffen erfolgreich eingesetzt wird.

Der Mensch besteht zu ca. 70% aus Wasser. Das Blut besteht zu etwa 83%, die Muskulatur zu 75%, die Leber zu 85% und sogar die Knochen zu 25% aus Wasser. Somit hat Wasser den größten Stoffanteil in unserem Körper. Wasser durchdringt jede Körperzelle, sämtliche Stoffwechselprozesse sind mittelbar bzw. unmittelbar mit dem Wasser verbunden. Je reiner das Wasser ist, desto besser kann es die lebenswichtigen Funktionen in unserem Körper übernehmen.

„(…) Das Verfahren der Festlegung von Grenzwerten ist ebenso umstritten wie viele Grenzwerte selbst, da z.B. Wissenschaftler unterschiedliche Einschätzungen der Schädlichkeit bestimmter Schadstoffe haben und Grenzwerte politisch ausgehandelte Kompromisse darstellen zwischen ökologisch und gesundheitlich (toxikologisch) Gebotenem, technisch Möglichem, finanziell Tragbarem, wirtschaftlich und politisch (auch international) Vertretbarem (…)“. Quelle: Brockhaus-Lexikon

Wir haben in Deutschland eine strenge Trinkwasserverordnung und von einem „Muss“ sollte hier nicht die Rede sein. In der Trinkwasserverordnung kann auch nur ein gewisser Teil an möglichen Stoffen berücksichtigt werden und es gibt nachweislich viele anerkannte Stoffe für die es in der Verordnung keine Grenzwerte gibt. Bestimmte Medikamentenrückstände, Asbestfasern oder polare Pestizide, die sogar hormonähnliche Wirkungen haben können, gehören zu den unerwünschten Stoffen in unserem Trinkwasser ohne Grenzwert. In welche Mengen dieser Stoffe zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann momentan niemand begründet festlegen, auch ob es zu Wechselwirkungen kommen kann ist ungewiss. Fakt ist, dass Grenzwerte mittels Tierversuchen ermittelt und auf erwachsene Menschen hochgerechnet werden, was zu mehr theoretischen als praktisch sinnvollen Grenzen führt.

Das Umweltbundesamt empfiehlt, Trinkwasser, das mehr als vier Stunden in der Leitung gestanden hat, nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken zu verwenden. Insbesondere sollten Sie es nicht zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwenden. Das nachfließende frische Wasser erkennen Sie daran, dass es etwas kühler aus der Leitung kommt als das Stagnationswasser. Verwenden Sie für alle Lebensmittelzwecke nur dieses frische, etwas kühlere Wasser. Verwenden Sie darüber hinaus, wenn Sie gegen Nickel vorsensibilisiert sind, auch kein Stagnationswasser (Menge maximal ein großes Glas Wasser) aus verchromten Armaturen. Dies gilt auch für das Händewaschen. Solches Wasser kann stark nickelhaltig sein und bei vorsensibilisierten Personen eine allergische Hautreaktion auslösen. Quelle: www.umweltbundesamt.de

Auch Wasser ist, wie Brot, Wurst oder Käse ein verderbliches Lebensmittel. Die Qualität wird auch hier durch eine längere Lagerung beeinträchtigt. Es können Schwermetalle aus den Wasserleitungen und Armaturen aufgenommen werden oder eine Verkeimung stattfinden. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum  kein Trinkwasser entnommen haben, ist eine Qualitätsbeeinträchtigung durchaus möglich. In diesem Fall sollten Sie das Wasser (so genanntes Stagnationswasser) erst einmal solange laufen lassen, bis es merklich kühler aus der Leitung kommt.

„Am besten kontrolliertes Lebensmittel – Wasser“  solche oder ähnliche Meldungen beziehen sich in der Regel auf die Kontrollen und Untersuchungen in den Wasserwerken selbst. Die Qualität des Wassers, das bei Ihnen zuhause aus dem Hahn kommt wurde sicherlich noch nie kontrolliert und ist von vielen einflussnehmenden Faktoren abhängig. So spielen der Zustand und das Alter der Hauptwasserleitungen oder die verwendeten Materialien der Hausinstallation eine entscheidende Rolle. Dabei schlägt  nicht nur eventuell vorhandenes Blei aus alten Rohren zu Buche, auch Armaturen und Verbindungsmuffen etc. sind potentielle Gefahrenquellen – insbesondere Bauteile ohne DVGW-Prüfzeichen – können unerwünschte Stoffe ins Wasser abgeben.

Eine überarbeitete Trinkwasserverordnung (TrinkwV) trat in der Bundesrepublik Deutschland am 1. Januar 2003 in Kraft. Erstmals wurde dabei berücksichtigt, dass Schadstoffe auf dem Weg vom Wasserwerk zur Entnahmestelle in unser Trinkwasser gelangen können. Bereits in den Vorgängern der Verordnung wurden Grenzwerte festgelegt, deren Einhaltung und Überprüfung zu den Aufgaben der Wasserwerke gehören. Neu dazugekommen bzw. ergänzt wurde in der Neuauflage eine Überprüfung im Haushalt. Gemessen werden dabei diejenigen Stoffe, welche erst durch die Hauptleitung und insbesondere durch die Hausinstallation in das Trinkwasser gelangen können. Das bedeutet, jeder Hauseigentümer oder Vermieter ist für die Trinkwasserqualität mitverantwortlich was die Hausinstallationen betrifft. Im öffentlichen Gebrauch und Gebäuden, wie z. B. Krankenhäuser, Schulen und Arztpraxen sind aufgrund besonderer Gefährdungspotentiale zusätzliche Vorschriften zu beachten.

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