Warum sollte ich mein Trinkwasser testen lassen?

“Du bist was du isst” … und trinkst! 

Unsere Lebensweise, der Umgang mit der Umwelt, Ernährungsgewohnheiten und Konsumverhalten haben Auswirkungen auf unser Trinkwasser. Dabei geraten Schadstoffe in den Wasserkreislauf, die negative Auswirkungen auf unsere Trinkwasserqualität haben können. Keime, Antibiotika, Nitrat, Hormone, Mikroplastik, Schwermetalle und viele andere Aspekte führen dazu, dass wir uns immer öfter die Frage stellen: Wie sauber ist MEIN Trinkwasser eigentlich?

Bakterien und Keime im Trinkwasser sind immer wieder ein Problem, sowohl in Privathaushalten als auch in öffentlichen Einrichtungen. Spätestens seit der Novellierung der Trinkwasserverordnung im Jahr 2011 sind Betreiber einer Trinkwasseranlage ab einer bestimmten Größe dazu verpflichtet, diese alle drei Jahre prüfen zu lassen. Doch immer noch herrscht in vielen Haushalten Unsicherheit, da das Thema Wasserhygiene sehr vielschichtig ist und viele Gefahren aus der Wasserleitung kommen können.
Millionen Kubikmeter Gülle landen auf Feldern, sickern durch Böden und rinnen ins Grundwasser – und damit auch in unser Trinkwasser. Die unappetitliche Mixtur fördert als „Wirtschaftsdünger“ das Pflanzenwachstum und wird großzügig auf den Äckern verteilt. Doch in den Hochburgen der Fleisch- und Milchproduktion wird die massenhaft anfallende Gülle auf den Feldern regelrecht entsorgt. Was die Pflanzen nicht aufnehmen, landet im Wasser – in Bächen, Seen, am Ende im Meer – aber eben auch im deutschen Grundwasser. Damit wird auch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser vielerorts immer aufwendiger. In einigen Regionen werden die Grenzwerte sogar überschritten, weshalb z.B. Deutschland bereits von der Europäischen Kommission verklagt wurde. Bei der Festlegung der Grenzwerte für Nitrat im Trinkwasser auf 50 mg/l haben sich die Interessenverbände bisher durchgesetzt. Die amerikanische Umweltbehörde EPA hat dagegen den maximalen Grenzwert für Nitrat auf nur 10 mg/l festgelegt! Würde dieser Wert auch für uns gelten, müssten sich Wasserversorger, Landwirte und Politiker große Sorgen machen – die Verbraucher könnten dagegen Leitungswasser wieder unbeschwerter genießen. Gerade bei Säuglingen ist Vorsicht geboten. Diese vertragen generell nur geringe Konzentrationen von Schadstoffen sowie deutlich geringer Mengen bestimmter Mineralstoffe in ihrer Nahrung.
Trinkwasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel. Doch wie steht es tatsächlich um die Qualität des Wassers: Welche Gefahren lauern auf dem Weg vom Wasserwerk bis zu unseren Wasserhähnen? Die Grauzone in der Überwachung: Die letzten Meter vom Hausanschluss zum Wasserhahn. Lösen sich Bestandteile im stehenden Wasser, sogenannten Stagnationswasser, können diese täglich durch das Trinken aufgenommen werden. Schwermetalle wie Blei, Kupfer oder Zink sind leider gerade in älteren Wohnungen oder Häusern Bestandteil des Rohrsystems. Das Wasser, welches durch die veralteten Rohrleitungen oder auch ungeeigneten Armaturen fließt, nimmt die Stoffe auf und diese gelangen somit durch das Trinken in den menschlichen Organismus. Zum Beispiel kann Blei die Blutbildung massiv stören und beeinträchtigt die Aufnahme von Kalzium sowie Vitamin D. Auch wenn einige Grenzwerte von der Trinkwasserverordnung vorgegeben sind, kommt es trotzdem immer noch zu Schwermetallbelastungen in unserem Trinkwasser. Ist Mineralwasser also die bessere Alternative? Verfolgt man die verschiede Testergebnisse so wird man überrascht sein, dass sogar Uran oder Arsen unwissentlich in manchen Marken tagtäglich dem Körper über das Wasser zugeführt werden. Will man nun verschiedene Schadstoffe aus dem Körper herausleiten, sollte auf keinen Fall mit dem Wasser wieder dieselben zugeführt werden. Genauer gesagt, umso unbelasteter bzw. reiner das Wasser, desto besser kann es seine Funktion als Transportmittel erfüllen und bereits auf natürliche Art und Weise den Körper fit halten.

Hormone übernehmen im Körper eine wichtige Funktion. Sie gelten als Signal- und Botenstoffe, regulieren im Körper verschiedene Aufgaben und übermitteln Informationen. Bisher schreibt der Gesetzgeber keine Grenzwerte von Hormonen in der Trinkwasserverordnung vor und es gibt auch keine regelmäßigen Überprüfungen der Gewässer und des Trinkwassers auf Hormonrückstände. Jedoch ist problematisch, dass diese Rückstände nicht von Kläranlagen gefiltert werden und sogar in angrenzenden Gewässern feststellbar sind. Welche direkten Auswirkungen dies auf uns und die Tierwelt hat, kann bisher nur erahnt werden, von den Langzeitfolgen mal ganz abgesehen.

Arzneimittel sind in unserer Gesellschaft unverzichtbar geworden. Ihr Vorkommen birgt aber auch Risiken für unsere Umwelt. Es erfolgt eine zunehmende Belastung des Oberflächenwassers, Grundwassers und vereinzelt des Trinkwassers. Gerade die demographische Entwicklung zu immer älteren Gesellschaften wird künftig den Konsum weiter verstärken. Die stoffliche Vielfalt und das Fehlen von aussagekräftigen Langzeitstudien begrenzen unseren Wissensstand. Arzneimittelwirkstoffe gehören zu den humantoxikologisch am besten untersuchten Substanzen. Laut Experten können heute akute Gesundheitsgefährdungen durch den Konsum von belastetes Trinkwasser ausgeschlossen werden. Chronische Effekte durch den Konsum von extrem kleinen Dosen bei lebenslange Aufnahme sind jedoch bisher unbekannt. Genauso wie Effekte durch Gemische von Stoffen mit ähnlichen Wirkungsmechanismen („Cocktaileffekte“) sind unbekannt und erschweren eine fundierte Risikoabschätzung. Wir sehen daher schon heute Handlungsbedarf.

Plastik ist extrem widerstandsfähig und kann über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte in der Umwelt bleiben. Die Plastikteile im Meer zersetzen sich im Laufe der Zeit zu vielen winzigen Partikeln. Langfristige Folgen sind bisher noch nicht einschätzbar, aber in vielen Meerestieren, wie Muscheln, Fischen oder sogar in Plankton wurden bereits schon solche Plastikteilchen gefunden. Viele Meerestiere verwechseln die Partikel mit Nahrung und somit befindet sich Plastik schon lange auch in unserer Nahrungskette. Mikroplastik sind Plastikpartikel, die kleiner als 5 Millimeter sind und für das menschliche Auge manchmal kaum sichtbar.

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